Französische Schule Pierre und Marie Curie Heidelberg
Französisch-deutsche Vor- und Grundschule mit Hort – anerkannte Ersatzschule
Die Geschichte der Schule
Die Idee für einen Unterricht im Französischen für Kinder, deren Muttersprache Französisch ist, findet seinen Ursprung in der Arbeit des 1995/96 gegründeten Interkulturellen Elternvereins Heidelbergs E.V. (IEH). Dieser Verein untersuchte die Wege für nicht-deutsche Kinder, das Lernen ihrer Muttersprache und ihrer Kultur zu vertiefen.
Die französischsprachigen (und englischsprachigen!) Eltern bedauerten, dass ihre Kinder ihre eigene Muttersprache wie eine Fremdsprache lernten. Aus diesem Grund wandte sich der Verein an den Generalkonsul Frankreichs - damals Herrn Samy Hoffmann - der als erster die Idee einer französischen Schule in Heidelberg erwähnte.
Auf seine Empfehlung hin setzte sich die IEH Vorsitzende - Frau Catherin Mechler-Dupouey – mit Herrn Bernard Cariot als Vertreter des Obersten Rats der französischen Bürger im Ausland und Herrn Bernard Grasser, zuständig für das Schulwesen bei der Französischen Botschaft, in Verbindung. Der Architekt Herr Walla fand seinerzeit ein passendes erstes Objekt für die Schule und stellte den Kontakt zu dem Eigentümer her. Zwischen dem ersten Termin mit dem damaligen Generalkonsul Herrn Hoffmann und der Einweihung der Schule im Jahre 1997 verliefen nur 17 Monate. Das Abkommen mit dem französischen Staat wurde im Juni 1998 unterschrieben. Im ersten Jahr zählte die Schule drei kleinere Gruppen für die Vorschule und eine 1. Klasse für die Grundschule.
Da die Anzahl der Kinder stetig stieg, wurde das Gebäude langsam zu klein. Als Denkmalschutzimmobilie war eine Vergrößerung der Schule ausgeschlossen. Der Umzug in die aktuellen Räumlichkeiten, Im Schuhmachergewann 11/1, in Heidelberg-Wiebingen, erfolgte daraus resultierend zum Schulanfang im September 2001.
Seit diesem Zeitpunkt werden die Schulkinder immer zahlreicher und Ziel ist es, zwei Klassen für jedes Niveau zu haben.